Windows, Linux oder Mac OS?

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Hach, ich bin einmal wieder auf einem kleinen Experimentier-Trip im Bereich der Betriebssysteme. Eigentlich bin ich mit Windows Vista ganz zufrieden, abgesehen davon, dass es hier und dort zu kleineren Problemen kommt, aber an sich erfüllt das System seinen Zweck und läuft auch ganz ordentlich.

Aber und dabei handelt es sich wohl wieder um den bekannten Blick über den Tellerrand, liebäugle ich schon seit einer Weile mit Ubuntu Linux. Denn und das muss man Ubuntu lassen, wird das System von Version zu Version besser, es wird immer mehr Hardware „out of the box“ erkannt und man ist nicht mehr zig Stunden mit frickeln beschäftigt. Dell (ich bin stolzer Besitzer eines XPS 1330) bietet sogar ein speziell angepasstes Ubuntu Images an, bei dem schon wichtige Treiber integriert sind. Einzig und allein der Fingerprint Reader würde nicht funktionieren, was aber zu verkraften wäre. Auf meinem Desktop (ebenfalls von Dell, ein Vostro 200) würde laut diverser Foren alles ohne großes Zutun funktionieren.

Heute in 11 Tagen wird übrigens die neue Ubuntu Version, 8.10, released. Die Beta habe ich mir gerade gezogen und werde diese voraussichtlich nachher auch kurz installieren. Ach ja, mit Apple könnte ich mich übrigens auch anfreunden, gerade der iMac sagt mir doch sehr zu. Scheinbar soll dieser demnächst in einer überarbeiteten Version präsentiert werden, ich bin mal gespannt ob es Apple wirklich schafft mich zu überzeugen 😉

5 thoughts on “Windows, Linux oder Mac OS?

  1. „Denn und das muss man Ubuntu lassen, wird das System von Version zu Version besser, es wird immer mehr Hardware „out of the box“ erkannt und man ist nicht mehr zig Stunden mit frickeln beschäftigt.“

    Welches System wird nicht von Version zu Version besser? Und welches System erkennt nicht in einer neueren Version mehr Hardware out of the box?

    Dass das bei Ubuntu auch so ist, ist doch nichts wirklich besonderes?

    Gibt es keine anderen Gründe als diese, auf Ubuntu umzusteigen?

  2. Hallo Kim,

    also ich weiß ja nicht wie du das siehst, aber abgesehen von neueren Versionen der Anwendungen (sprich Aktualisierungen) hat sich bei vielen anderen Linux Distris (z.B. Gentoo) wenig getan. Bei Ubuntu ist man aber sehr bemüht, die Usability stetig zu verbessern. Daher schraubt man dort auch immer ein wenig am Theme, an den Icons, grundsätzlich an der Bedienung (Unter anderem ist ja das Ziel das System gerade für Um- und Einsteiger möglichst einfach zu gestalten)

    „Gibt es keine anderen Gründe als diese, auf Ubuntu umzusteigen?“
    Auf Ubuntu unter den Linux Distris prinzipiell, weil es meiner Meinung nach die einfachste Distri für Neulinge ist und Firmen wie z.B. Dell angepasste Images bereitstellen.

    Gruß
    Alex

  3. Es stimmt schon, dass sich bei Ubuntu deutlich mehr tut als bei den anderen Linux-Distributionen, und man hier deutlich mehr den Eindruck hat, dass jemand am Endkunden interessiert ist, aber auch das reißt mich jetzt nicht vom Hocker, um mich potenziell von einem Umstieg zu bewegen.

    Welchen Vorteil bietet ein Umstieg denn, der den höheren Lernaufwand, den Migrationsaufwand, … rechtfertigen würde?

    Dass man es als Student vielleicht ganz cool findet, ein bisschen mit verschiedenen Systemen zu spielen, meinetwegen. Sobald es aber in einer Firma darum geht, das Basissystem zu tauschen, muss da schon ein bisschen mehr kommen als nur eine schicke UI und die tolle neue Hardwareerkennung …

    Wie sieht’s da mit Argumenten aus?

  4. Hallo Kim,

    ich muss primär auch aus der Sicht der Firma denken 😉 Es kommt wie gesagt darauf an, was man machen möchte. Einen .NET Entwickler zu zwingen Linux zu benutzen halte ich auch nicht gerade für sinnvoll. Als PHP Entwickler sehe ich die Sache aber wieder ein wenig anders. Viele Anwendungen laufen unter Linux einfach ein wenig „runder“, es sind in der Regel nur Kleinigkeiten aber manchmal scheint es unter Windows einfach nicht ganz hinzuhauen.
    Gegenfrage: Was spricht gegen Linux? Mir fällt spontan nur MS Office ein. Gerade die 2007ener Version ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen und da reicht Open Office einfach nicht hin. Aber ob ich nun mein Eclipse unter Windows starte oder Linux, das ist eigentlich egal. Und nur aus Gewohnheit bei Windows zu bleiben macht für mich persönlich auch kein Sinn…

  5. Was für ein Bleiben bei Windows spricht:

    – Bereits bezahlte Lizenzen
    – Bereits bezahlte SLAs
    – Bereits bezahlte Anwendungssoftware
    – Bereits bekannt bei den Mitarbeitern

    Es mag sein, dass ein Umstieg für eine Privatperson oder ein kleines Unternehmen wie Itabs eben mal so machbar ist, aber für größere Unternehmen geht das nicht so einfach …

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