Ein Macbook Pro mit zwei externen Monitoren – Ein Erfahrungsbericht

Tja, als Apple User hat man es manchmal wirklich (sehr) schwer. Zwar sind speziell die Macbooks meiner Meinung nach super Geräte, bei denen sich oftmals auch der Aufpreis gegenüber der Konkurrenz wirklich lohnt, aber zum Teil stößt man auch relativ schnell an Grenzen, die es bei anderen Herstellern gar nicht gibt. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Betrieb von zwei externen Displays. Hat man nun kein Macbook sondern ein Notebook von Lenovo oder Dell, kann man sich relativ problemlos eine Dockingstation besorgen und an diese die zwei Displays anschließen. Schade nur, dass es in der Apple-Welt keine Dockingstations gibt, also was tun?

Das kommt zuerst einmal auf das Macbook und die Displays an. Die neuen Cinema Displays mit Thunderbold Anschluss lassen sich wohl mit einem Macbook (natürlich auch mit Thunderbold Anschluss) einfach direkt miteinander verbinden. Das ist eine relativ einfache Lösung für das Problem, aber in meinem Fall habe ich leider ein relativ altes Macbook Pro (Baujahr 2009) und das “alte” 24″ Cinema Display (welches leider aktuell gar nicht mehr produziert wird…). Für diese Konstellation gibt es eine recht interessante Möglichkeit, die aber auch ein paar Tücken mit sich bringt.

Das Setup sieht bei mir nun folgendermaßen aus:

1.) Matrox Dual Head 2 Go
Matrox bietet ein interessantes Produkt namens Dual Head 2 Go an (http://www.matrox.com/graphics/de/products/gxm/dh2go/displayport/). Es handelt sich dabei ums nichts anderes als eine “Box”, die man per Displayport an sein Macbook anschließt und zwei Monitorausgänge bietet. Sprich man überträgt das Signal in einer sehr hohen Auflösung und Matrox Dual Head 2 Go splittet dieses Signal auf 2 Monitore.
Kosten: ca. 150€ je nach Händler

2. ) Adapter, Adapter, Adapter
Ich bin es gewohnt, den gesamten Tag mit einem Sortiment an Apple Adapter durch die Gegen zu ziehen, aber in diesem Fall habe ich einen wichtigen vergessen. Da die Matrox Box auf Basis von Displayport arbeitet, sowohl das Macbook Pro wie auch das Apple Cinema Display aber auf Mini Displayport Basis, benötigt man hierfür die entsprechenden Adapter. Matrox liefert den Displayport auf Mini Displayport Adapter mit, besitzt man aber ein Cinema Display benötigt man einen Minidisplayport auf Displayport Adapter, also genau den “umgekehrten”. Interessanterweise kann man diesen fast nirgends kaufen, auf Amazon gibt es aber ein ganz gutes Angebot hierfür (http://www.amazon.de/LogiLink-Mini-DisplayPort-Female-Converter/dp/B002UTSNGC)
Kosten: ca. 5-6€

3. ) Displays
Klar, man möchte ja auch was sehen ;-) In meinem Fall habe ich ein Apple Cinema Display und einen TFT von Dell. Beide Displays unterstützen die 1920 x 1200er Auflösung, was bei der Matrox-Lösung auch das Maximum darstellt, da das Signal maximal mit 3940 x 1200 übertragen werden kann. Somit sollten 27″ Displays wegfallen, außer man betreibt diese nicht mit der höchsten Auflösug…
Kosten: Tja, da gibt es große Unterschiede ;-)

4. ) Matrox Power Desk für Mac OS
Bei Matrox selbst gibt es noch eine Software namens Power Desk, welche für die Verwaltung der Monitore und die Konfiguration zuständig sein soll (http://www.matrox.com/graphics/de/products/multi_display_software/mac_powerdesk/). Funktioniert (bei mir) leider nicht ansatzweise, laut Software werden die Monitore gar nicht erst erkannt, laut Matrox ist die Software aber auch im Beta Stadium.
Kosten: Download erfolgt gratis auf der Matrox Website

Hat man nun die Box von Matrox, die passenden Adapter, Displays und die Software kann es losgehen. Der Anschluss sollte selbsterklärend sein, anschließend steht man vor einem wunderbar hässlichen Kabelchaos. Das lässt sich in diesem Fall aber leider nicht vermeiden, auch die Adapter sorgen nicht wirklich für Ordnung auf dem Schreibitsch.

Sind die Kabel angeschlossen, empfiehlt sich der Start der Power Desk Software. Denn nun sollte man entsprechend die Auflösung konfigurieren. Und hier lag auch schon eine große Herausforderung, die aber je nach Version des Macbooks auftauchen soll. Ich konnte nämlich keine 1920 x 1200 Auflösung auswählen. Diese Option existierte nicht, auch nicht in der “normalen” Monitorkonfiguration von Mac OS. Klickt man in der Matrox Software  auf EDID-Management, kann man dort die vorhandenen Auflösungen auswählen und aktivieren. Hier musste ich in meinem Fall auf Breitbild schalten und hatte dann die Auswahl der Auflösung 2 x 1920×1200 50 Hz. Es scheint also an den Herz zu liegen, denn mit 60 funktioniert es (bei mir) definitiv nicht. Das ist nicht weiter schlimm, einen kleinen optischen Unterschied sieht man, ist aber nicht weiter störend.

Fazit:
Möchte man zwei externe Monitore an sein Macbook anschließen, ist die beschriebene Lösung von Matrox okay. Sicherlich nicht sehr elegant und hübsch, aber sie erfüllt den Zweck. Zum Glück hat Apple zukünftige, zumindest mit den Cinema Displays, Abhile geschaffen, in dem man die Displays einfach via Thunderbold miteinander verbindet. Wer nicht auf diese Lösung zurückgreifen kann bzw. möchte, wird mit der Lösung von Matrox auch ans Ziel kommen.

o2 UMTS Roaming – Das kann teuer werden!

Wäre es nicht herrlich, wenn man auch im Urlaub bequem seine E-Mails checken und etwas surfen könnte? Mit UMTS an sich gar kein Problem, aber gerade bei den Preisen für das Roaming wird mir schwindelig:

Mobiles Internet in der Weltzone 1+2 günstig nutzen

  • Sie zahlen weiterhin 0,07 € pro 10KB, aber die Kosten werden bei normaler Nutzung auf 15 € pro Tag und Land begrenzt.
  • Eine Buchung ist nicht notwendig, sondern gilt automatisch für alle Kunden.

Geht man nun von einem täglichen Durchschnitt von 10 MB aus, die anfallen könnten da vielleicht 2-3 Mailanhänge angeschaut werden sollten, wäre das ein Tagespreis von 71,68€. Dies würde theoretisch auf 15 € pro Tag reduziert werden, wobei sich auch hier die Frage stellt, was unter einer normalen Nutzung zu verstehen ist.

Tja schade, aber solche Preise sind meiner Meinung nach vollkommen inakzeptabel.

Auf geht’s zur Magento Community magenity.de

Ein wenig Unabhängigkeit hat bislang ja noch nie geschadet und was ich bisher eher skeptisch betrachtet habe ist, dass bei Magento alles über eine zentrale Anlaufstelle abgewickelt wird. Für den Benutzer hat es natürlich den Vorteil, dass man nur die Suchfunktion auf einer Seite quälen muss, aber ich denke auf der anderen Seite hat diese Situation auch ein paar Nachteile.

Zusammen mit meinem Kollegen Rouven baue ich daher eine deutschsprachige Magento Community namens magenity.de (Magento + Community = magenity) auf (zumindest versuchen wir es ;-) . Unser Ziel ist dabei möglichst vielen Benutzern bei den alltäglichen Magento Fragen weiterzuhelfen und gerade in dem Bereich Entwicklung / Skins, Designs, Themes unser Wissen zu teilen.

Die Community befindet sich momentan noch ein wenig im Aufbau, die wichtigste Funktion nämlich das Diskutieren, steht aber natürlich schon zur Verfügung.

Link: http://www.magenity.de/

Falls mal etwas kaputt gehen sollte…

IMAGE_093Nachdem ich nun seit ein paar Wochen das Glück habe mit einem iMac arbeiten zu dürfen, habe ich mir ein paar Gedanken über die Zukunft meines Macs gemacht ;-)

Von Haus aus hat man bei Apple leider nur 1 Jahr Garantie für den iMac. Bedenkt man den relativ stolzen Preis, so ist das natürlich eher suboptimal. Aber egal, Apple bietet ja extra Garantieerweiterungen, die preislich ähnlich wie die von Dell sind und das meiner Meinung nach auch in Ordnung geht. Das große Problem beim iMac besteht eben darin, dass man selbst relativ wenig machen kann, wenn etwas kaputt ist. Mit aufschrauben und selber fixen ist da leider nicht…

Daher für alle neuen glücklichen iMac Besitzer: Investiert die paar Euro, falls etwas kaputt gehen sollte, lohnt sich so eine Garantieerweiterung auf alle Fälle ;-)

Subversion unter Mac OS X – Endlich klappt’s!

Seit einigen Wochen bin ich glücklicher Besitzer eines iMacs. Eine hervorragende Performance und Verarbeitung rechtfertigen meiner Meinung nach auf jeden Fall den nicht ganz geringen Preis und Mac OS X hat definitiv seine Vorzüge. Ein Nachteil ist meiner Meinung nach aber das zum Teil stark eingeschränkte Softwareangebot im Vergleich zu Windows. So habe ich nun ewig mit Subversion gekämpft und nun endlich eine Lösung gefunden. Vorweg muss ich gestehen, dass ich zu faul für die Kommandozeile war und daher einen grafischen Client gesucht habe. Getestet habe ich dabei:

  • Subversion über Zend Studio (integrierter Client)
  • svnX
  • scplugin
  • Versions

Die ersten drei Lösungen sind dabei im Prinzip kostenlos. Das Zend Studio kostet natürlich, aber sofern man es gekauft hat, hat man auch den SVN Client ;-) Komischerweise hatte ich aber nun bei den ersten drei Clients das selbe Problem. Egal auf welches Repository ich gegangen bin, es  haben immer Dateien und Ordner gefehlt und wurden nicht heruntergeladen. Auch beim einchecken von Dateien habe ich die seltsamsten Fehlermeldung erhalten nun Dateien wurden teilweise gar nicht beachtet und nicht geänderte Dateien wurden als geändert markiert. Unter Windows hatte ich bislang problemlos mit Tortoise gearbeitet und dort hatte ich nie ähnliche Probleme.

Irgendwann bin ich dann auf Versions (http://versionsapp.com/) gestoßen und  muss sagen, super Programm! Es kostet zwar 39 Euro, aber es funktioniert problemlos, das Handling ist gar kein Problem, Fehler sind bislang keine aufgetreten und der Client macht auch keine Probleme  wenn man einmal > 50 000 Dateien eincheckt.

Wer also auf der Suche nach einem grafischen Subversion Client für Mac OS X ist, wird mit Versions bestimmt glücklich.

Gewinnspiel zu “Webshops mit Magento” gestartet

Wie bereits angekündigt, veranstalten wir anlässlich der Veröffentlichung des Buches “Webshops mit Magento” ein kleines Gewinnspiel direkt innerhalb der deutschsprachigen Magento Community.

“Frisch auf den Markt kam diese Woche das Buch “Webshops mit Magento” vom Galileo Computing Verlag. Alexander Steireif und Rouven Alexander Rieker verlosen zur Veröffentlichung insgesamt 5 Exemplare ihres neuen Buches.

Spielregeln sind wie immer: Bitte kommentiert diesen Beitrag und sagt in 2-3 Sätzen, was euch persönlich an Magento fasziniert und Magento von anderen Webshop Systemen abhebt. Die fünf interessantesten/kreativsten Antworten werden von den Autoren des Buches ausgesucht und mit einem Exemplar prämiert. Dabei werden alle Antworten bis zum 15. Mai berücksichtigt. Anschließend werden die Gewinner im Blog bekannt gegeben.

Informationen zum Buch „Webshops mit Magento“ gibt es unter http://www.galileocomputing.de/2085.

Das Gewinnspiel erreicht man dabei direkt unter http://www.magentocommerce.com/de/comments/neuerscheinung-webshops-mit-magento-galileo-computing

1 2 3 26  Scroll to top